Krupphusten - eine Mama erzählt vom Schrecken in der Nacht

Corina, 31 hat einen Sohn mit regelmässigen Krupphustenanfällen und berichtet uns wie sie damit umgeht. Lieben Dank für deine Unterstützung, Corina.


Wie alt war dein Sohn bei seinem ersten Pseudokrupphustenanfall und wie lief das ab?


Leonard war bei seinem ersten Pseudokrupp Anfall ca 1 Jahr alt. Abends gegen 24 Uhr wurde aus einem normalen Husten ein panisches Ringen nach Luft zwischen jeder Hustenpause. Er wusste nicht ob er weinen oder Luft holen soll. Wir als Eltern waren erstmal total überfordert, wir haben beide auf ihn eingeredet und haben versucht ihn zu beruhigen, wir haben ihn dadurch aber noch mehr aufgewühlt, er wusste nicht wem er zuhören soll.


Mein Mann hat ihn dann fest an sich gedrückt und ist mit ihm an die frische Luft gegangen. Nach einiger Zeit beruhigte er sich, wurde müde und kam zur Ruhe, ich hab in der Zeit das Zimmer gelüftet und etwas unter dir Matratze gelegt, sodass er mit seinem Oberkörper erhöht liegt. Er hat die Nacht weiter gehustet während Papa die ganze Nacht sein Kopf gestreichelt hat.


Wie oft passieren solche Anfälle und seid ihr schon "routiniert" und entspannt, oder ist es jedesmal wieder ein Schrecken?


Wir hatten nach dem ersten Anfall leider keine lange Erholungsphase, einige Tage später gleich der nächste Anfall und dann noch 2 weitere ein paar Wochen später. Diese Anfälle hat unser Sohn nur in den kalten Wintermonaten und den letzten erst vor 2 Wochen.   

Es ist und wird immer ein Schreck für uns als Eltern sein, das Kind weinend und hustend nach Luft ringen zu sehen, lässt das Elternherz bluten. Trotzdem kann ich sagen, dass wir inzwischen ein eingespieltes Team sind, denn jeder weiß was er zutun hat.


Was kannst du Eltern empfehlen, deren Kinder regelmässig Anfälle haben?


Das wichtigste ist die eigene Ruhe, dem Kind das Gefühl zu geben es ist alles ok, unser Kind spürt den ruhigen Puls wenn wir ihn an uns drücken und das gibt ihm ein sicheres Gefühl. Sofort viel frische kalte Luft sollte das Kind einatmen, entweder raus oder auch die Dusche aufdrehen und laufen lassen. Die Luft lässt es ihn schnell besser gehen. Ich lege ihm gerne etwas unter die Matratze damit die Atmung nach oben leichter fällt. Gerne auch den Wäscheständer rein stellen oder nasse Tücher aufhängen um die Luftfeuchtigkeit zu erhöhen. Wir haben uns inzwischen einen Luftbefeuchter zugelegt um solche Anfälle vllt. Einzudämmen.


Habt ihr besondere Maßnahmen ergriffen um dien Anfällen vorzubeugen?

Wir haben immer Kortison Zäpfchen (Rectodelt) zu Hause. Wir haben diese schon einige Male nutzen müssen, da sie ihn nach ca. 20 Minuten zur Ruhe kommen lassen, indem die Bronchien abschwellen. Das Medikament wirkt entzündungshemmend.

Ich wünsche euch, dass die Anfällle immer weniger werden. Toll wie ihr damit umgeht.


Alles was Eltern über Krupphusten noch wissen müssen kannst du hier nachlesen.

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