…WIE WIR DEN BLICK FÜR DIE SCHÖNEN DINGE VERLIEREN…

Donnerstag war mal wieder ein typischer Dienstreise-Tag. Um 5:15 aufgestanden, schnell duschen, einen Kaffee inhalieren, dem schlafenden Pikk einen Kuss auf die Stirn gedrückt und ab zum Flughafen München.

Am Gate angekommen saß ich Inmitten der typischen Anzugträger-Armada.

Laptops klicken, Headset-Telefonate werden geführt, ohne Pause in die Smartphones getippt, andere lesen die Wirtschaftswoche. Irgendwie ein trauriger Anblick 😫 7:00 und alle laufen auf Hochtouren.


Ich bin auch nicht besser als alle anderen

Das Schlimme ist…ich bin eigentlich auch nicht besser - mal abgesehen davon, dass ich keinen Anzug tragen muss 👌🏻 Ein echt nicht zu unterschätzendes Red Bull Privileg.

Gerade als ich mir die Süddeutsche schnappen wollte entdeckte ich einen Mann in der Menge. Ich schätze um die 55, Anzug, dazu Sneaker. Er trug einen dicken Beats - Kopfhörer. Sein Blick schweifte durch die Scheiben nach draußen, er lächelte und summte ein Lied mit.


Er genoss einfach den schönen Sonnenaufgang und die coole Aussicht auf den Münchner Flughafen, der in das warme Morgenlicht getaucht wurde ✌🏻 Wahrscheinlich wäre mir das sonst gar nicht so aufgefallen und wahrscheinlich hätte ich ohne ihn nicht meine Kamera aus dem Rucksack geholt, um diese tolle Stimmung einzufangen. Danach habe ich mich echt über mich selber geärgert. Man ist so oft in seinem Alltagstrott gefangen, dass man den Blick für die schönen Dinge verliert oder besser gesagt, dass man sie einfach nicht mehr wahrnimmt. Traurig.


Chris

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