Pössl Campster - der etwas andere Alltags- und Urlaubstest

Aktualisiert: Jan 30


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Pössl Campster - Flexibilität auf der ganzen Linie

Zugegeben - ganz fair war es nicht, was wir dem Pössl Campster die vergangenen zwei Wochen zugemutet haben. Das auf dem Citroen Spacetourer basierende Urban Vehicle verfügt normalerweise über vier Sitz- und vier Schlafplätze. Baut man den Einzelsitz on Top ein, wird er ganz zum 5-Sitzer, verliert aber die Schlafmöglichkeit unten und Stauraum - da die Sitzbank Richtung Heck geschoben wird.


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Aus diesem Grund haben wir uns einen Anhänger besorgt und dort unser Gepäck und die Bettvorrichtung des Campsters verstaut. So ging es dann zu fünft, dank 100 km/h Höchstgeschwindigkeit,  ganz „entspannt“ auf die kroatische Insel Cres.


Pössl Campster - Details zur Ausstattung

Kurz ein paar Details zu unserem Testfahrzeug:  150 PS, Tempomat, Navi, Klima, Head Up  - Display und Apple Car Play - was sensationell gut funktioniert und für viel Spaß und guten Sound gesorgt hat ;-)  Der Verbrauch lag bei knapp 7 Litern, so dass wir locker mit einem Tank bis nach Cres gekommen sind. Der Pikk und seine Brüder hatten ausreichend Platz und die Klimaanlage hat auch den hinteren Bereich gut temperiert. Der eingebaute Kühlschrank hat während der Fahrt für kalte Getränke gesorgt - Achtung - stellt man ihn zu kalt ein, dann kann es schon mal passieren, dass sich etwas Eis in den Flaschen bildet :-) Aber bei 35 Grad im Stau gar nicht nicht mal so schlecht.

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Der Campster in 5 Minuten zum Camper umgebaut

Auf Cres angekommen haben wir den Einzelsitz mit einem Handgriff aus- und die Bettvorrichtung mit drei Handgriffen wieder eingebaut. Dauerte 5 Minuten und war kinderleicht. Ein echtes Highlight beim Campster ist der herausnehmbare Küchenblock.

Man löst zwei Schrauben, hebt ihn einfach raus und stellt ihn ins Vorzelt.

Mit dem mitgelieferten, langen Stromkabel verbindet man ihn wieder mit dem Bus und fertig. Gas und Wasser sind im Block integriert. Dadurch gewinnt man Platz im Auto und man kann sich beim Kochen im Vorzeit freier bewegen. Ein weiterer Vorteil: Der Bus riecht nicht nach gebratenen Würsteln, Speck oder Zwiebeln. 


Der Campster ist kein Wohnmobil 

Eines ist vollkommen klar. Ein Bus wie der Campster ist kein Wohnmobil. Folglich hat sich unser Campingleben fast ausschließlich im Freien abgespielt. Neben dem Vorzeit haben wir noch ein großes Sonnensegel gespannt und unseren Tisch und unsere Stühle darunter gestellt.


Zwei Hängematten zum Chillen machten unser „Setup“ perfekt. Somit diente uns der Campster hauptsächlich als Schlafzimmer :-) Meine Frau hat es sich mit unserem Jüngsten unten gemütlich gemacht. Und das Wort „gemütlich“  ist bewußt gewählt. Die mitgelieferten Polster bilden mit der umgeklappten Rückbank eine relativ große und wirklich bequeme Schlaffläche (ca. 1,15 x 2 m). Lässt man die Schiebetür einen Spalt offen und öffnet das Fenster in der Heckklappe hat man auch eine perfekte „Belüftung“. 



Oben sieht es etwas anders aus. Platz (ca. 1,20 x 2 m) hat man genug und dank zwei zu öffnenden Fenstern im Stoffverdeck hat man auch einen angenehmen „ Durchzug". Die dünne Matratze auf Gummitellern ist auf Dauer allerdings nicht so bequem. Für mich war das auf jeden Fall zu hart und darum habe ich mir noch eine breite, dickere Aufblas - Isomatte besorgt. Mit dieser kleinen Optimierung habe ich dann oben auch gut geschlafen.


Pössl Campster - unser Fazit

Auch wenn wir als fünfköpfige Familie dem Campster so einiges abverlangt haben hat er uns auf ganzer Linie überzeugt. Er fährt sich toll, er ist gut verarbeitet, er bietet wirklich alles was man braucht.

Er wertet mit ein paar tollen Details auf:

  • Herausnehmbarer Küchenblock

  • Fenster in der Heckklappe separat aufklappbar

  • Standheizung mit Frischluftfunktion

  • zwei Schiebetüren

und bietet ansonsten das, was man in dieser Klasse erwarten kann (Kühlschrank, aufklappbares Hochdach, drehbare Vordersitze).

Die paar wenigen negativen Dinge, die uns aufgefallen sind (Verbraucht viel Ad Blue, im Hochdach gibt es kein Licht, fehlende Fliegenschutzgitter für Heckfenster und Schiebetür) können unseren tollen Gesamteindruck nicht schmälern. Den Kids ist noch aufgefallen, dass es hinten zu wenig USB- Lademöglichkeiten gibt - für die Generation X, Y und Z fatal, für uns Eltern eher ein Vorteil: Sind die Smartphones leer greifen die Kids sogar zu Büchern :-)  Unserer Meinung nach ist der Campster für eine drei- oder vierköpfige Familie sowohl als Alltags- als auch als Campingmobil geeignet und angesichts seines verhältnismäßig günstigen Preises eine mehr als überlegenswerte Alternative zum Platzhirsch von VW.

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